Unsere Sonderausstellungen

farbig & verträumt

27.11.2018 bis 10.06.2019, Gewölbekeller – (Sonderausstellung)


Glas des Jugendstils aus einer Privatsammlung

Von der Natur inspiriert und technologisch auf dem höchsten Stand - das ist das Glas des Jugendstils. Den wesentlichen Impuls bildete das Kunsthandwerk Asiens mit seinen vegetabilen Formen und Dekoren. Bedeutende französische und alsbald auch deutsche Hersteller experimentierten mit großer Neugier und schufen einmalige und faszinierende gläserne Welten. Diese vereinen künstlerische und handwerkliche Virtuosität in den schillernden Farben der filigranen Präziosen. So lädt der Gewölbekeller der Neuenburg zum Träumen ein.

Es wärmt. Die Form, der Stoff, das Licht.

01.04.2019 bis 31.10.2019, Bergfried "Dicker Wilhelm" – (Saisonausstellung)


In Kooperation mit dem Deutschen Messing Museum (i.G.)

Die Ausstellung entführt den Besucher in die glänzende und facettenreiche Welt des „kleinen Goldes“. Kunstvolle Gerätschaften aus Messing fanden sich sowohl in herrschaftlichen wie bürgerlichen Haushalten. In ihnen verbinden sich in beeindruckender Weise repräsentativer Anspruch, filigrane Handwerkskunst und Gebrauchszweck. Zugleich spiegeln sie fünfhundert Jahre Kunst-, Kultur- und Sozialgeschichte. Dabei reicht das Spektrum von Schenk- und Küchengeräten über Dosen und Behälter bis hin zu den unterschiedlichsten Wärmegerätschaften. Gerade letztere geben insbesondere auf einer Burg Antwort auf die oft gestellte Frage, wie das Leben in den alten Mauern denn angenehm gestaltet werden konnte.

Elisabeth von Thüringen

07.07.2019 bis 19.11.2019, Doppelkapelle – (Sonderpräsentation)

 

Eine Leucht-Installation von Philipp Schönborn

Unter dem Eindruck der einmaligen hochmittelalterlichen Glasfenster der Marburger St. Elisabethkirche schuf der renommierte Münchener Fotokünstler Philipp Schönborn eine seiner bekannten Leuchtkasten-Installationen. Mit dieser führt er Leben und Wirken der hl. Elisabeth in neuer Weise vor Augen. Seit November 2017 befindet sich das Kunstwerk auf einer mehrjährigen Reise zu herausragenden Lebens- und Verehrungsorten der Heiligen.
Die Präsentation auf der Neuenburg ist dabei besonders reizvoll. Nachweislich war Elisabeth 1224/25 mit ihrem Gemahl, Landgraf Ludwig IV., auf dieser größten Burg der Thüringer Landgrafen. In ihrer Lebenszeit entstand der bemerkenswerte romanische Wohnturm und mit Sicherheit weilte sie in der atemberaubenden Doppelkapelle zu Andacht und Gebet. Im späten Mittelalter war eben diese Kapelle ihr geweiht. Somit lebt die Installation auf der Neuenburg im einzigartigen Zusammenspiel von modernem Kunstwerk und historischem Ort.